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Liebe Leserinnen und Leser, 

seit Erscheinen unseres letzten Elternbriefs hat sich wieder einiges Neues getan. Darüber haben wir über unseren News-letter all jenen berichtet, die diesen abon-niert haben bzw. informieren wir in dieser Ausgabe.

Die Daten der Statistik Austria über den Anteil an Kindern mit nicht-deutscher Alltagssprache an öffentlichen Schulen führte auch zur Diskussion darüber, dass der Anteil an Schulneulingen, die wegen zu geringer Kenntnisse in Deutsch als „a.o. Schüler“ (außerordentliche Schüler) in die Schule einsteigen stellenweise über 50% liegt.

Das, obwohl es eine Pflicht der Eltern gibt, für ausreichende Deutschkenntnisse bei Schuleintritt zu sorgen (SchUG § 3 Abs.3), obwohl es eine verpflichtende Deutschför-derung im Kindergarten gibt, und auch Kommunen verschiedene Angebote zum Deutschlernen haben.
Hinsichtlich Deutschförderung an Schulen und den Aufstiegsmöglichkeiten insbe-sondere am Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe 1 werden, basierend auf Rückmeldungen von Schulen aber auch Eltern laufend gesetzliche Änderungen verlautbart.

Nicht nur durch ein flexibleres Modell der Deutschförderung soll die Situation verbessert werden, sondern Schulen mit besonderen Herausforderungen bekom-men im Rahmen eines Chancenbonus-programms Budgetmittel, mit dem sie ihre Unterstützungssysteme ausbauen können.

Es ist wichtig, dass Schule ihre Aufgaben nicht an die Eltern delegiert, sorgsam mit der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit umgeht und Kinder nicht anstelle des Unterrichts diverse Förderungen bekommen.

Für erfolgreiches und effizientes Lernen, brauchen Kinder guten Unterricht.
Aus einem kürzlich von der OECD veröffentlichtem Bericht geht hervor, dass Länder, die viel selbsterforschenden Unterricht einsetzen, bei PISA deutlich schlechter abschneiden.

„Je „moderner“ der Unterricht und das Lernsetting, desto mehr wird dadurch die soziale Kluft, die man doch bekämpfen wollte, verstärkt.“ 1

Im Rahmen des Chancenbonus Programms werden ab dem kommenden Schuljahr 400 Schulen zusätzliche Personal-ressourcen erhalten. Lernförderliche Settings erfordern die direkte Zuwendung durch eine Fachperson.

Flexibler Kinderschutz auf allen digitalen Geräten aus der Geräteinitiative nicht nur im Schulnetz soll bis Ende April umgesetzt sein. Ein wichtiger Schritt.
Die Ergebnisse verschiedener Studien zeigen, dass die Risiken und Wissenslücken in der digitalen Welt unterschätzt werden.

Wir freuen uns über Erfahrungsberichte aus dem Schulalltag und wünschen noch einen gelingenden Ausklang des Unterrichtsjahres sowie einen erholsamen Sommer.
Ilse Schmid, Graz, 1. Mai 2026                                              

pdfElternbrief Mai 2026                                                                   zurück     weiter

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1 Erbschaft einer Zeit, Konrad P. Liessmann, 31.12.23, Kl.Ztg

Geltungsbereich der Inhalte

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