Digitale Rolle rückwärts in Schweden
siehe hier
Das Karolinska Institutet (2023), eine der renommiertesten medizinischen Hochschulen in Schweden und ganz Europa, trat mit einer kritischen Stellungnahme zur Digitalisierungsstrategie an die Öffentlichkeit.
"Die Digitalisierungs-Offensive dieser Länder hat den erhofften Effekt dramatisch verfehlt, mit Folgen:
Die Schüler:innen, die Texte auf Bildschirmen lasen, lagen rund zwei Jahre hinter Schüler:innen zurück, die Inhalte auf Papier gelesen haben –
so das Ergebnis einer Studie des schwedischen Karolinska-Institut in Stockholm, schon vom 28. April 2023. „Die Digitalisierung der Schulen hat große negative Auswirkungen auf den Wissenserwerb der Schüler“, so das vernichtende Fazit. Seitdem wurden weitere Studien mit ähnlichen Ergebnissen veröffentlicht.
Der Augsburger Erziehungswissenschaftler, Klaus Zierer, äußerte sich gegenüber des ZDF zum Thema so: „Wenn man ehrlich ist, muss man feststellen, dass viele Probleme, die wir heute im Bildungsbereich haben, von einer unreflektierten Digitalisierung letztendlich befeuert werden.“
Siehe auch: Besser von Hand
Siehe auch: Begleitforschung-Digitale Schule
siehe: Guter Unterricht
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